Wie alles begann

Vor drei Jahren konnten wir unser Glück kaum fassen. Ich musste meine kleine Bar- die ich sehr geliebt habe -wegen der Coronazeit aufgeben. Das bedeutete für mich, für uns: Wir mussten umziehen. Denn Bar und unsere Wohnung gehörten zusammen. Wir hatten ein Pferd, Hund und Katze.-also war klar:

Es musste es etwas im ländlichen Raum sein. Stadtleben kam für uns nicht mehr infrage.

Ich glaube fest an Wunder und für uns sollte es auch eins geben. Nach langer Suche fanden wir schließlich etwas, das wie für uns gemacht war:

Eine großzügige Wohnung- am Rand von 6 Hektar Land. Und das Beste:

BEZAHLBAR.

Wie gesagt… wir konnten unser Glück kaum fassen.

Wir durften sogar unser Pferd auf dem Grundstück unterbringen.

Sensationell!!!

Aus diesem einem Pferd wurden übrigens vier. Aber das ist eine andere Geschichte… die erzähle ich euch auch noch.

Jettzt bleiben wir erstmal beim Anfang.

Als wir am 20. März 2022 ankamen und anfingen, uns einzurichten, hielt mich etwas zurück. Normalerweise liebe ich es, eine Wohnung gemütlich zu gestalten-mit Deko, Farben, Behaglichkleit.

Aber diesmal..

Irgendetwas stimmte nicht

Den Vermieter-den ich später nur noch liebevoll … oder sagen wir: diplomatisch, den Dorfgrinch nannte-fragte beiläufig:

„Na, wollt ihr denn länger bleiben? Die Vormieter sind alle nur zwei Jahre geblieben..“

Meine innere Stimme war sofort klar:

Nein, auch wir werden nicht länger bleiben.

Die Energien hier…sie passten einfach nicht (Feinfühlige unter euch werden wissen, was ich meine)

Laut sagte ich nur:“ Na klar. Es sei denn wir gewinnen im Lotto.“

Mittlerweile sind drei Jahre vergangen und ich hänge hier immernoch fest. Inzwischen weiß ich, warum all die Vormieter regelrecht die Flucht ergriffen haben. Und auch ich bin an dem Punkt, an dem meine Kräfte lansam schwinden.

Es stellte sich nämlich heraus: Unser Dorfgrinch ist nicht einfach nur mürrisch-er ist narzistisch mit deutlichen soziopathischen Zügen. Ich habe die Symptome gegoogelt..

Mehrfach.

Falls du grade denkst:

„Ach komm, so schlimm kann keiner sein“- doch. Er kann und er wohnt nebenan.

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